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Der Chor aus Würzburg unter Leitung von Johannes Strauß bringt in der Passionszeit Motetten von Johann Hermann Schein, Kurt Thomas und Heinrich Schütz. zu Gehör. Die Konzerte finden am 24. März um 20.00 Uhr in der Franziskanerkirche in Würzburg und am 25. März um 17.00 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria Sondheim in Arnstein statt.
Johann Herman Schein (1586-1630) gehört gemeinsam mit Heinrich Schütz zu den herausragenden deutschen Komponisten des 17. Jahrhunderts. Seine geistlichen Motetten „Israelisbrünnlein" von 1623 sind stark von italienischer Musik geprägt und erinnern an frühe Werke von Monteverdi und Gabrieli. Der Titel verweist auf das Alte Testament als die wichtigste Textquelle.
Heinrich Schütz (1585-1672) gilt als der erste deutsche Musiker von europäischem Rang. Im Jahre 1625 veröffentlichte Schütz die „Cantiones sacrae". Als Textquelle diente Schütz im wesentlichen ein Gebetbuch des lutherischen Theologen Andreas Musculus.
Kurt Thomas (1904-1973), war Professor für Chorleitung an den Musikhochschulen in Leipzig, Berlin und Detmold sowie Thomaskantor in Leipzig von 1957 bis 1961. Sein kompositorisches Schaffen gilt in seiner Rückbesinnung auf das Erbe abendländischer Geschichte in Verbindung mit der Tonsprache der Spätromantik als wegbereitend für die evangelische Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts.
Guter Besuch der Weihnachtskonzerte des Würzburger Madrigalchors
Der Chor aus Würzburg stellte in diesem Advent mit dem Weihnachtsoratorium von Camille Sains-Saëns (Oratorio de Noël op. 12) und der Pastoralmesse in G-Dur von Karl Kempter zwei romantische Weihnachtswerke vor und wurde dabei vom Kammerorchester aus Grombühl begleitet. Als Solisten traten Helen Rohrbach (Sopran), Rebekka Fries (Sopran), Judith Beifuß (Alt) in den Frauenstimmen und Johannes Strauß (Tenor) und Felix Rathg
eber (Bass) in den Männerstimmen auf.Die beiden Konzerte in Würzbug und Volkach waren sehr gut besucht was auch durch die Rezension der Mainpost vom 13.12.2011 zum Ausdruck kam.
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